Technik des Raku
Die aus stark schamottierter Masse hergestellten und bei 1210 °C geschrühten Gefäße oder Objekte glasiere ich, setze sie in einen Gasofen, draußen im Garten, und brenne sie bis ungefähr 1000 °C. Nach ein bis zwei Stunden ist die Temperatur erreicht. Ich nehme die rotglühenden Stücke mit Hilfe einer langen Eisenzange und feuerfesten Handschuhen aus dem Ofen und packe sie schnell in eine Erdgrube oder mit Deckel verschließbare Metalltöpfe, gefüllt mit Sägespänen, Stroh, Laub oder Ähnlichem. Das Feuer holt sich durch den Mangel an Luft den Sauerstoff aus Ton und Glasur. Die Spuren, die diese Reduktionsmittel und auch die Zange auf der zähflüssigen Glasur hinterlassen, geben den fertigen Rakuwerken ihren Ausdruck und ihre Individualität.

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Einleitung
Herkunft des Raku.