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Herzlich Willkommen
auf den Webseiten von
Gisela Lücke
Plastische Arbeiten aus Ton und Porzellan
aufgebaut oder gedreht und montiert
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Bewegen Sie den Mauszeiger über die Collage
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Porzellan
Kreis, Quadrat, Dreieck, Spirale, Kreuz und Säule sind Grundformen in der Natur und Grundformen des Lebens. Als Formen der Wahrnehmung und des Denkens spiegeln sie auch Lebensweisen und Lebensstile. Diese Formen sind unendlich in ihren Gestalten, weil sie durch Bewegung entstanden.
Porzellan ist ursprünglich bekannt durch seine Leichtigkeit und Transparenz, in der Verarbeitung ist es aber äußerst spröde. Ich nähere mich meinem Thema „Form“ mit diesem wunderbaren Material, indem ich auch seine der Tradition scheinbar entgegengesetzten Eigenschaften, wie Dicke und Brüchigkeit für meinen künstlerischen Ausdruck einsetzte. So kontrastieren schwere Körper aus Porzellan, die durch ihre Bruchränder wieder transparent scheinen, mit Skulpturen, in denen Licht und Leichtigkeit umgesetzt ist.
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Ziegel
Zu meinen Arbeiten, Kopf und Stele, ist der Ziegel, als Produkt industriell hergestellt aus einem bildsamen Material - Ton -, Ausgangsmaterial meines kreativen Prozesses. Die vorgegebene Struktur wird aufgenommen und durch Schneiden, Schlagen und Quetschen verformt. Die entstandenen Werke sind die Zusammensetzung aus Modulen in ihrer Verbindung von Industrieprodukt und freier Gestaltung.
Der Kopf hat gedanklich eine große Affinität zum Ziegel - ein uralter Baustoff menschlicher Wohnstätten. Der Kopf ist die Behausung fast aller unserer Sinne. Als Schädel ist er die umhüllende Architektur unserer Gedanken und unserer Kreativität. Bauten im Allgemeinen sind Körper, die nach oben streben. Ziegel auf Ziegel wächst das Bauwerk in die Vertikale. Die Stele stellt eine vertikale Skulptur dar.
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Steinzeug
Die Natur mit ihrer Fülle an Formen, Rhythmen, Farben, Gestalten gibt mir Impuls und Anregung bei meiner Arbeit mit Ton. Sie inspiriert mich zu meinen Entwürfen, sie bietet die Rohstoffe - Metalle, Steine, Aschen, Erden - aus denen ich meine Glasuren herstelle. Sie fasziniert mich mit ihren elementaren Kräften, mit ihrem Ineinanderwirken von Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum.
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Raku
Die elementare Unmittelbarkeit im Umgang mit dem Feuer fesselt und begeistert mich. Beim Arbeiten mit Ton haben wir es mit den vier Urkräften, den vier Elementen zu tun. Tonerde selbst ist ein Urelement. Der Ton, die Erde, muss feucht sein, Wasser, um den Ton bearbeiten, modellieren zu können, Feuer, das den Ton in eine dauerhafte Form mit hoher Temperatur verwandelt, ihn hart werden lässt; und Luft, die die Energie für diese Umwandlung bringt, die das Feuer brennen lässt.
Mehr über Herkunft und Technik des Raku.
Historischer Ursprung des Raku
Der Begriff "Raku" tauchte erstmals in Japan im 16. Jahrhundert auf und wurde ursprünglich als Auszeichnung des Kaisers an einen Töpfer in Kioto verliehen. Raku bedeutet Zufriedenheit, Freude, Vergnügen und auch "das Beste auf der ganzen Welt". Diese Auszeichnung war ein goldenes Siegel für Raku I. Sie galt für den Töpfer, der Geschirr für die Tee-Zeremonie anfertigte, die im Zen-Buddhismus von großer Bedeutung ist.
Einleitung
mehr über die Technik des Raku.
Technik des Raku
Die aus stark schamottierter Masse hergestellten und bei 1210 °C geschrühten Gefäße oder Objekte glasiere ich, setze sie in einen Gasofen, draußen im Garten, und brenne sie bis ungefähr 1000 °C. Nach ein bis zwei Stunden ist die Temperatur erreicht. Ich nehme die rotglühenden Stücke mit Hilfe einer langen Eisenzange und feuerfesten Handschuhen aus dem Ofen und packe sie schnell in eine Erdgrube oder mit Deckel verschließbare Metalltöpfe, gefüllt mit Sägespänen, Stroh, Laub oder Ähnlichem. Das Feuer holt sich durch den Mangel an Luft den Sauerstoff aus Ton und Glasur. Die Spuren, die diese Reduktionsmittel und auch die Zange auf der zähflüssigen Glasur hinterlassen, geben den fertigen Rakuwerken ihren Ausdruck und ihre Individualität.
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Herkunft des Raku.
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Neue Werke
!Neue Lebensabschnitte – neue Arbeitsabschnitte!
Die Wahl meines Materials hängt ab vom Gefühl, vom Ausdruck, den ich übermitteln will, und bewegt sich vom groben dunklen Ton bis zum weißen feinen Porzellan. Es gibt keine Grenzen im Suchen und Experimentieren, es gibt gewiss Grenzen im Finden und Gelingen. Die Geheimnisse der Urelemente sind tief. Doch es drängt mich, immer wieder neue Möglichkeiten zu entdecken.
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Lebenslauf
1946 geboren in Ahrensfelde bei Hamburg
ab 1971 lebe ich in Unna
ab 1985 eigene Werkstatt
1992 externe Gesellenprüfung als Keramikerin
1992-2002 Altstadtatelier für Keramik und Kunst
ab 2002 Atelier und Galerie mit Skulpturengarten in Unna-Massen
ab 2001 Berufsverband Bildender Künstler Südhessen (BBKS)
ab 2005 International Contemporary Ceramic Art (ICCA)
Weiterbildung
1995/1996 Akademie für Bildende Kunst, Vulkaneifel, Kurt Spurey, Wien
1995-2003 jährliche Workshops mit Kurt Spurey, Kopf und Stele
1997 Europäische Akademie für Bildende Kunst, Joachim Lambrecht, Trier
2000 Kunstzentrum Bosener Mühle, Sandor Kecskeméti
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Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen
im In- und Ausland ab 1989 (Auswahl)
Ständige Ausstellungen
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Berichte
Fernsehen
Hessischer Rundfunk (HR), "Hessenschau"
Februar 2000
Privates Fernsehen Rheinland-Pfalz
April 2000
Fernsehen
WDR 3, "Aktuelle Stunde"
Juni und Juli 2002"
Hellweger Anzeiger v. 14. Juni 2003
"Kunst im Reihen-Endhaus", Text: Lars Reckermann
Westfälische Rundschau v. 28. Dezember 2003
"Offene Ohr und Zeit für ein Gespräch" (bu)
Porträt
Fernsehen
WDR 3
über die Ausstellung FORMSTEIN
und meine Werkstatt
August 2000
Radio
Antenne Unna
Juli 2002
Katalog
FORMSTEIN Kopf und Stele
Februar 2000
Titelseite
der Zeitschrift "Ziegelindustrie International"
Bauverlag, Dezember 2000
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Bewegen Sie den Mauszeiger über die Collage
Meine Skulpturen sind durch die hohen Temperaturen,
die ich brenne, auch für den Garten winterfest.
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Neue Werke
Änderungen auf dieser Website
Aktuelle und geplante Ausstellungen
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Kontakt
Links
So finden Sie zu mir
elektronische Visitenkarte
(für MS Outlook u. Outlook-Express)
Für Mitteilungen, Anregungen, Kritik, Lob und Fragen, die Sie mir per e-Mail senden möchten, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular
Werkstattgemeinschaft von Anne Seeger und Gisela Lücke
Skulpturen, Installationen, Köpfe, Stelen, Wände, Reliefs und mehr aus Ton und Porzellan
Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Mathematischen Institut der Ludwig-Maximilian-Universität München
Pflegemittel für Musikinstrumente
Parkplätze sind vorhanden
In direkter Nähe Bushaltestelle Mittelstraße mit den Linien:
R51, T47, C41
Öffnungszeiten:
Besuch nach telefonischer Absprache
Klicken Sie mit der Maus auf die Landkarte, um eine vergrößerte Version für den Ausdruck zu laden.
Zum Kontaktformular
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Wegbeschreibung:
- von der A44 kommend
- in Richtung Bremen auf die A 1
- von der A1 ab nach Unna-Zentrum
- in der Abfahrt Unna-Zentrum ab nach Unna-Massen
- an der Ampel rechts nach Unna-Massen
- an der Ampel rechts in die Provinzialstraße
- der Vorfahrtsstraße folgend links in die Kleiststraße
- immer geradeaus, bis der Massener Hellweg quert (links geht es nach Dortmund, rechts nach Unna)
hier an der Ampel geradeaus in die Bismarckstraße
- 2. Straße rechts in die Mittelstraße
- über die Kreuzung schräg hinüber in die Königsborner Straße
- 1. Straße rechts Auf der Bleiche
- Haus Nr. 15 befindet sich in der Rechtskurve
von Dortmund kommend
vom Massener Hellweg links in die Bismarckstraße
weiter siehe oben
von Unna kommend
auf der Hansastraße unter der A1 durch
rechts in den Reckerdingsweg
sofort links in die Gerberstraße
sofort links Auf der Bleiche
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Bildnachweis
Impressum
Dirk Spönemann ('Unsere Kirche' vom 21.7.2002)
Gisela Lücke (Stele 6, 7 u. 8 sowie Kreuz), alle anderen
Thomas Kersten, Foto-Design, Unna
Thomas Kersten, Foto-Design, Unna (Bewegung, Alles ist Tanz, Begegnung, Kopf - Rose, Aufstieg, Geschirr, Schale, Ruine)
Gerhard Faller-Walzer, Hamburg (Engel)
Gisela Lücke (Vasenskulpturen, 2x Schale afrikanisch, Stelen)
Gisela Lücke (Stele)
Gabriele Brunken, Wachtberg (Stelen, Begegnung), alle anderen
Thomas Kersten, Foto-Design, Unna
Roman Grzelak ('Hellweger Anzeiger' vom 14.06.2003')
obere Reihe, Bild rechts: aus dem Büchlein "Zum Trost",
zusammengestellt von Roland Leonhardt, SKV Edition, Lahr
obere Reihe links, links mitte, rechts mitte und unten links unbekannte freundliche Besucher
rechts unten: Karl Hartmann (Westfälische Rundschau v. 7.12.2002)
Copyright: Die auf dieser Website dargestellten Bilder unterliegen dem Urheberrecht. Eine kommerzielle oder private Nutzung oder Weiterverarbeitung ist ohne Genehmigung der Bildautoren nicht gestattet.
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Letzte Aktualisierung:
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Morgens aufgewacht –
Blick aus dem Fenster hinunter in den Garten.
Da stehen sie – Giselas Getüme!
Ziegelstelen, sich drehend und windend, von Kindes- bis zur Übermannsgröße.
Dazwischen – sich teilweise in Büschen, Stauden versteckend, liegende Säulen! Auch eine Besonderheit von Gisela; nicht himmelwärts sich reckend, aber nicht gefallen! Sondern ruhend auf der Erde.
Dann im Garten wandelnd, sind da plötzlich noch viele kleinere Kuben, Gnome, Pilze, Gesichter, sich räkelnde Etwasse.
Um Bäume schlingen sich in einer nicht vermuteten Bandbreite von Schwarz-, Grau, Rost-, Grün- ach Blautönen, Ketten.
Und da ist auch dieses Weiß, Porzellan, aber nicht dieses hauchdünne Zart chinesischer Teetassen, nein!, massive Platten, aufeinander gestapelt, sich um die eigene Achse nach oben schraubend, sich wölbend, hinauf verjüngend zu kleinen Spitzen, die das Licht so unterschiedlich brechen, Schatten werfen. Und so bleibt weiß eben nicht mehr nur weiß, sondern wird BUNT!
Gerhard Faller-Walzer, Hamburg und Wust, Oktober 2003
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Seite 20
Galerie für freie Keramik
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Seite 21
Galerie für Kunsthandwerk
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Seite 22
Bewegen Sie den Mauszeiger über die Bilder
Workshop
Werkstatt
Raku-Brand
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Seite 23
Kneten · Zentrieren · Öffnen · Hochziehen · Formgeben
Die Arbeitsschritte an der Drehscheibe
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Raku-Ofen mit zwei Gasbrennern
Bei 1000 °C ist der Brand beendet. Mit Handschuhen und Zangen hole ich die heißen Gefäße aus dem Ofen.
Die Nachreduzierung der Arbeiten in der Erdgrube ist beendet.
Die verbrannte Sägespäne wird in der Zinkwanne abgewaschen. Nicht alle Teile halten diese Prozedur aus und gehen zu Bruch.
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Seite 25
Bau einer liegenden Stele
Workshop mit Kurt Spurey in Rheinheim in der Werkstatt von Anne Seeger 1999
Schneiden des Modells
Der Anfang ist gemacht
Besprechung
Der nächste Arbeitsschritt
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AWO-Kindergarten Unna-Lünern, 1998
Performance \"Strohfeuer\" Unna, 1999
\"Bürger und Amt\", Zweibrücken (Deutschland) 1999
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Manchmal werde ich gebeten, in Kindergärten mit Kindern zu töpfern. Das ist mir wichtig, um dem Konsumstreben, Fernsehen, Computer etwas entgegenzuhalten, was vielleicht ihr Leben auch für später prägt, so dass sie Eigenes, Schönes, Individuelles in sich selbst finden können.
Einmal wollten wir eine hohe Säule aus Kacheln bauen. Wir hatten eine Woche Zeit dazu. Jedes der 75 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren bekam von mir eine Platte aus weichem, feuchtem Ton. Darauf sollten sie ihr eigenes Gesicht oder ihr Lieblingsspielzeug modellieren. Ein Kind legte über sein Gesicht Stäbe. Ich fragte, was das denn sei? Die Antwort: "Das siehst Du doch, ich bin im Gefängnis." Ich erschrak und fragte: "warum bist Du im Gefängnis, Du bist doch so ein netter Junge. Ich mag Dich, das verstehe ich nicht!" Er antwortete: "Das verstehe ich auch nicht, aber es ist so und da gehöre ich hin".
Ein weiterer Junge. Die Erzieherin sagte, dass sich dieser Junge immer beim Basteln und Malen verweigern würde. Er malte grundsätzlich Häuser mit einem runden Dach. Zuhause wurde er getadelt, dass dies falsch sei, ein Dach sei spitz, er malte weiter runde Dächer, darauf der Kommentar: "Du bist zu blöd", darum seine Verweigerung. Nach vier Tagen kam der Junge ganz vorsichtig zu mir: "darf ich auch eine Kachel machen?", "Ja klar", war meine Antwort. Natürlich modellierte er sofort ein Haus mit rundem Dach. Ich sagte ihm, dass ich sein Haus wunderschön fände und am liebsten darin wohnen möchte. Ich glaube, dass ich noch nie in ein glücklicheres Gesicht gesehen habe. Daraufhin kreierte er ein Haus mit rundem Dach nach dem anderen. Viele solcher Erlebnisse in einem Kindergartenalltag könnte ich noch erzählen. Es sind für mich bedeutende Erlebnisse.
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Performance "Strohfeuer"
Auch eine Aktion an einem von mir organisierten Kunsttag. Ich habe eine menschliche Figur mit Stroh ausgelegt, sie grob mit Tonstücken eingepackt, mit Spiritus übergossen und angezündet. Das Stroh verbrennt mit Feuer und Qualm, der Ton wird relativ hart, so dass ich Stücke mit schönem geschwärzten Flammenspiel an das Publikum verteilen konnte.
Nach dem Fegen des Platzes konnte man auf dem Asphalt wochenlang eine schwarze Figur erkennen.
zurück
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Seite 29
Wir befinden uns in einem verlassenen ehemaligen Jugendamt, einem Ort, in dem viele Schicksale gespeichert und verwaltet wurden. Wir ahnen die große Distanz zwischen Amt und Bürgern Jugendamt und Jugendlichen. Bleibt der junge Mensch im Amt auf der Strecke?
Bürger und Amt
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Der leere Schreibtisch symbolisiert Macht, Recht, Kontrolle, Bedrohung, Strafe den Amtsleiter. Er erwartet Meldung. Sich gegenüber lässt er vier Jugendliche wartend in einer Schlange antreten, der hinterste noch groß und stattlich, nach vorne werden die Körper immer kleiner. Sie sind angsterfüllt, deshalb auch aggressiv, erwartet sie Vorwürfe, Strafe?
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Ihr Leben, ihr Körper ist voll mit Rissen und Schrunden, die auf Schwächen und Fehler, auf Not hindeuten. Kaputte Menschen, die Hilfe suchen werden sie sie finden? Die Frage bleibt offen, aber das Kleinerwerden der Figuren gibt hier Hinweise.
Ton ist ein ideales Material der Spurensicherung. Jeder Eindruck bleibt erhalten und kann durch Brand gefestigt werden.
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