Zum Inhalt der Website www.gisela-luecke-keramik.de
Ich, Gisela Lücke, Künstlerin und Keramikerin, zeige meine Kunst und freie Keramik, Skulpturen, Porzellan, Kopf und Stele in Ausstellung, Galerie, Skulpturengarten und Arbeitsumgebung. Mit Raku, Ziegel, Steinzeug, Ton, Glasur, Majolika und Aktionen gestalte ich meine freie künstlerische Arbeit in Unna, Nordrhein-Westfalen.
Die Website der Töpferin Gisela Lücke behandelt die Themen Bildende Kunst, Töpferei, freie künstlerische Arbeiten, Gartenkeramik und Kirchenkeramik.
Relief Wandbilder künstlerische Keramik Töpfer Kunsthandwerk Künstler Keramiker Ziegelton Porzellanengobe
Description
Moi, Gisela Lücke, artiste céramiste, j'expose mon art et mes œuvres d'inspiration libre : céramique, sculptures, porcelaine, tête, stèle dans une exposition, une galerie, un jardin de sculptures, un environnement de travail. Raku, briques d'argile, grès, glaise, émaux, majolique, performances font partie de mon travail artistique à Unna, Rhénanie du Nord Westphalie, Allemagne.
Mots clés
céramique d'inspiration libre, œuvres artistiques d'inspiration libre, céramique en relief, art, images murales céramique, céramique artistique, arts plastiques, beaux-arts, poterie, poterie, céramiste, potier, potière, artisanat d'art, terre cuite, artiste, glaise, céramique, céramiste, stèle, porcelaine, majolique, brique d'argile, argile pour brique, grès, raku, vernis, glaçure, émail, jardins de sculptures, galerie, exposition, œuvre en porcelaine, tête, feu de paille, sculptures, Unna, Rhénanie du Nord Westphalie, Allemagne
Theme
art, arts plastiques, céramique d'inspiration libre, travail artistique indépendant, porcelaine, glaise
Description
I, Gisela Lücke, artist and ceramist, display the pieces of my art as well as creative ceramics, sculptures, porcelain, head, stele at exhibition, gallery, garden of sculptures, working environment. Raku, brick, stoneware, clay, glaze, glazing, majolica, performances are among the creative work at Unna, North Rhine-Westphalia
Keywords
argil, art, artist, artistic ceramics, brick clay, brick, brickclay, ceramic murals, ceramics mural, ceramic relief, ceramics relief, ceramicist, ceramics, ceramist, China, clay, crafts, craftwork, creative arts, creative ceramics, earthenware, exhibition, fine arts, free artistic works, free ceramics, gallery, garden of sculptures, glaze, glazing, handicraft, head, loam, majolica, North Rhine-Westphalia, plastic arts, porcelain slip, porcelain, potter, pottery, raku, sculpture park, sculptures, stela, stele, stoneware, straw fire, Unna
Topic
art, creative arts, creative ceramics, porcelain, China, clay, argil
Kreis, Quadrat, Dreieck, Spirale, Kreuz und Säule sind Grundformen in der Natur und Grundformen des Lebens. Als Formen der Wahrnehmung und des Denkens spiegeln sie auch Lebensweisen und Lebensstile. Diese Formen sind unendlich in ihren Gestalten, weil sie durch Bewegung entstanden. Porzellan ist ursprünglich bekannt durch seine Leichtigkeit und Transparenz, in der Verarbeitung ist es aber äußerst spröde. Ich nähere mich meinem Thema Form mit diesem wunderbaren Material, indem ich auch seine der Tradition scheinbar entgegengesetzten Eigenschaften, wie Dicke und Brüchigkeit für meinen künstlerischen Ausdruck einsetzte. So kontrastieren schwere Körper aus Porzellan, die durch ihre Bruchränder wieder transparent scheinen, mit Skulpturen, in denen Licht und Leichtigkeit umgesetzt ist.
Die Werke:
Seite 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12
Zu meinen Arbeiten, Kopf und Stele, ist der Ziegel, als Produkt industriell hergestellt aus einem bildsamen Material - Ton -, Ausgangsmaterial meines kreativen Prozesses. Die vorgegebene Struktur wird aufgenommen und durch Schneiden, Schlagen und Quetschen verformt. Die entstandenen Werke sind die Zusammensetzung aus Modulen in ihrer Verbindung von Industrieprodukt und freier Gestaltung. Der Kopf hat gedanklich eine große Affinität zum Ziegel - ein uralter Baustoff menschlicher Wohnstätten. Der Kopf ist die Behausung fast aller unserer Sinne. Als Schädel ist er die umhüllende Architektur unserer Gedanken und unserer Kreativität. Bauten im allgemeinen sind Körper, die nach oben streben. Ziegel auf Ziegel wächst das Bauwerk in die Vertikale. Die Stele stellt eine vertikale Skulptur dar.
Die Werke
Seite 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9
Die Natur mit ihrer Fülle an Formen, Rhythmen, Farben, Gestalten gibt mir Impuls und Anregung bei meiner Arbeit mit Ton. Sie inspiriert mich zu meinen Entwürfen, sie bietet die Rohstoffe - Metalle, Steine, Aschen, Erden - aus denen ich meine Glasuren herstelle. Sie fasziniert mich mit ihren elementaren Kräften, mit ihrem Ineinanderwirken von Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum.
Die Werke:
Seite 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16
Die elementare Unmittelbarkeit im Umgang mit dem Feuer fesselt und begeistert mich. Beim Arbeiten mit Ton haben wir es mit den vier Urkräften, den vier Elementen zu tun. Tonerde selbst ist ein Urelement. Der Ton, die Erde, muß feucht sein, Wasser, um den Ton bearbeiten, modellieren zu können, Feuer, das den Ton in eine dauerhafte Form mit hoher Temperatur verwandelt, ihn hart werden lässt; und Luft, die die Energie für diese Umwandlung bringt, die das Feuer brennen lässt.
Der Begriff "Raku" tauchte erstmals in Japan im 16. Jahrhundert auf und wurde ursprünglich als Auszeichnung des Kaisers an einen Töpfer in Kioto verliehen. Raku bedeutet Zufriedenheit, Freude, Vergnügen und auch "das Beste auf der ganzen Welt". Diese Auszeichnung war ein goldenes Siegel für Raku I. Sie galt für den Töpfer, der Geschirr für die Tee-Zeremonie anfertigte, die im Zen-Buddhismus von großer Bedeutung ist. Link
Die aus stark schamottierter Masse hergestellten und bei 1210 °C geschrühten Gefäße oder Objekte glasiere ich, setze sie in einen Gasofen, draußen im Garten, und brenne sie bis ungefähr 1000 °C. Nach ein bis zwei Stunden ist die Temperatur erreicht. Ich nehme die rotglühenden Stücke mit Hilfe einer langen Eisenzange und feuerfesten Handschuhen aus dem Ofen und packe sie schnell in eine Erdgrube oder mit Deckel verschließbare Metalltöpfe, gefüllt mit Sägespänen, Stroh, Laub oder Ähnlichem. Das Feuer holt sich durch den Mangel an Luft den Sauerstoff aus Ton und Glasur. Die Spuren, die diese Reduktionsmittel und auch die Zange auf der zähflüssigen Glasur hinterlassen, geben den fertigen Rakuwerken ihren Ausdruck und ihre Individualität. Link
Die Werke
Seite 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9
Neue Lebensabschnitte neue Arbeitsabschnitte
Die Wahl meines Materials hängt ab vom Gefühl, vom Ausdruck, den ich übermitteln will, und bewegt sich vom groben dunklen Ton bis zum weißen feinen Porzellan. Es gibt keine Grenzen im Suchen und Experimentieren, es gibt gewiß Grenzen im Finden und Gelingen. Die Geheimnisse der Urelemente sind tief. Doch es drängt mich, immer wieder neue Möglichkeiten zu entdecken.
Die Werke
Seite 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8
Meine Gartenkeramik aus Ton, Ziegel und Porzellan ist winterfest und kann daher auch im Frost im Garten bleiben.
"Morgens aufgewacht
Blick aus dem Fenster hinunter in den Garten.
Da stehen sie Giselas Getüme!
Ziegelstelen, sich drehend und windend, von Kindes- bis zur Übermannsgröße.
Dazwischen sich teilweise in Büschen, Stauden versteckend, liegende Säulen! Auch eine Besonderheit von Gisela; nicht himmelwärts sich reckend, aber nicht gefallen! Sondern ruhend auf der Erde.
Dann im Garten wandelnd, sind da plötzlich noch viele kleinere Kuben, Gnome, Pilze, Gesichter, sich räkelnde Etwasse.
Um Bäume schlingen sich in einer nicht vermuteten Bandbreite von Schwarz-, Grau, Rost-, Grün- ach Blautönen, Ketten.
Und da ist auch dieses Weiß, Porzellan, aber nicht dieses hauchdünne Zart chinesischer Teetassen, nein!, massive Platten, aufeinander gestapelt, sich um die eigene Achse nach oben schraubend, sich wölbend, hinauf verjüngend zu kleinen Spitzen, die das Licht so unterschiedlich brechen, Schatten werfen. Und so bleibt weiß eben nicht mehr nur weiß, sondern wird BUNT!" Oktober 2003
Manchmal werde ich gebeten, in Kindergärten mit Kindern zu töpfern. Das ist mir wichtig, um dem Konsumstreben, Fernsehen, Computer etwas entgegenzuhalten, was vielleicht ihr Leben auch für später prägt, so dass sie Eigenes, Schönes, Individuelles in sich selbst finden können.
Einmal wollten wir eine hohe Säule aus Kacheln bauen. Wir hatten eine Woche Zeit dazu. Jedes der 75 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren bekam von mir eine Platte aus weichem, feuchtem Ton. Darauf sollten sie ihr eigenes Gesicht oder ihr Lieblingsspielzeug modellieren. Ein Kind legte über sein Gesicht Stäbe. Ich fragte, was das denn sei? Die Antwort: "Das siehst Du doch, ich bin im Gefängnis." Ich erschrak und fragte: "warum bist Du im Gefängnis, Du bist doch so ein netter Junge. Ich mag Dich, das verstehe ich nicht!" Er antwortete: "Das verstehe ich auch nicht, aber es ist so und da gehöre ich hin".
Ein weiterer Junge. Die Erzieherin sagte, dass sich dieser Junge immer beim Basteln und Malen verweigern würde. Er malte grundsätzlich Häuser mit einem runden Dach. Zuhause wurde er getadelt, dass dies falsch sei, ein Dach sei spitz, er malte weiter runde Dächer, darauf der Kommentar: "Du bist zu blöd", darum seine Verweigerung. Nach vier Tagen kam der Junge ganz vorsichtig zu mir: "darf ich auch eine Kachel machen?", "Ja klar," war meine Antwort. Natürlich modellierte er sofort ein Haus mit rundem Dach. Ich sagte ihm, dass ich sein Haus wunderschön fände und am liebsten darin wohnen möchte. Ich glaube, dass ich noch nie in ein glücklicheres Gesicht gesehen habe. Daraufhin kreierte er ein Haus mit rundem Dach nach dem anderen. Viele solcher Erlebnisse in einem Kindergartenalltag könnte ich noch erzählen. Es sind für mich bedeutende Erlebnisse.
Auch eine Aktion an einem von mir organisierten Kunsttag. Ich habe eine menschliche Figur mit Stroh ausgelegt, sie grob mit Tonstücken eingepackt, mit Spiritus übergossen und angezündet. Das Stroh verbrennt mit Feuer und Qualm, der Ton wird relativ hart, so dass ich Stücke mit schönem geschwärzten Flammenspiel an das Publikum verteilen konnte.
Nach dem Fegen des Platzes konnte man auf dem Asphalt wochenlang eine schwarze Figur erkennen.
Weitere Links innerhalb meiner Site:
Seite 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10
Seite 1 - 2 - 3
Seite Töpferei, Werkstatt - Raku-Brand - Workshop
AWO-Kindergarten - Performance "Strohfeuer"
Gisela Lücke in den Medien
Berichte über meine Arbeiten, Fernsehporträt, Katalog "Formstein Kopf und Stele", Titelseite "Ziegelindustrie international"
Gisela Lücke · Werke in Ausstellung und Galerie
Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland ab 1989 (Auswahl), Ständige Ausstellungen
Gisela Lücke · Biografie
Lebenslauf, Weiterbildung
Aktuelles
Neue Werke, Aktuelle und geplante Ausstellungen, Änderungen auf dieser Website
Kontakt
Kontaktadressen, Links, So finden Sie zu mir (Anfahrtsskizze zum Ausdrucken)
Impressum
Bildnachweis und Impressum
Webdesign: Jochen Schwarz, Reischvitz Hof 2, 18528 Parchtitz / Rügen, Tel. 03838/209777 |